Elektroheizungen

Wenn es nicht mehr ganz kalt ist, aber auch noch nicht richtig warm, sind in manchen Räumen wie dem Bad Heizungen eine Hilfe, die schnell Wärme bringen, aber eben nicht den ganzen Tag laufen müssen. Dabei handelt es sich meistens um Elektroheizungen. Sie können helfen, Schwankungen bei der Raumtemperatur schnell und einfach auszugleichen. Hinzu kommt, dass sie in der Anschaffung meistens nicht teuer sind und sich zudem leicht installieren lassen, je nach Art der Elektroheizung.

Sie verfügen außerdem über eine lange Lebensdauer, sind sehr sicher und können auch im strengsten Winter nicht einfrieren. Außerdem benötigen solche Heizungen weniger Platz als beispielsweise eine Ölheizung, bei der der Raum für Öltanks einkalkuliert werden muss. Allerdings gilt natürlich auch bei Elektroheizungen, dass sie der Größe wie der Nutzung des Gebäudes angepasst sein müssen. Wer dabei auf kleine Heizstrahler setzt, kommt sehr günstig weg, zumal diese auch noch mobil sind. Allerdings stellt sich dann die Frage, ob solche kleinen Einheiten noch für die dauerhafte Beheizung der Räume ausgelegt sind.

Soweit zu den Vorteilen. Wie andere Heizungsarten auch, bringen Elektroheizungen auch Nachteile mit. Denn der gute Komfort und die schnelle Heizleistung benötigen Strom. Und der kann ins Geld gehen, wie die Verbraucherzentrale Sachsen im Herbst 2011 ausgerechnet hat. Nach ihren Angaben sind besonders die Elektroheizungen teuer, die tagsüber laufen. Im Gegensatz zum Nachtstrom, der bei rund 13 Cent/kWh liege, koste Strom tagsüber im Durchschnitt 24 Cent/kWh. Bei Gas oder Öl fielen pro Kilowattstunde sieben bis acht und bei Holzpellets fünf Cent an, so die Verbraucherschützer. Über die Jahre ist der finanzielle Vorteil aus den geringeren Anschaffungskosten dann meist wieder aufgezehrt.

Zu beachten ist weiterhin, aus welcher Quelle der Strom stammt, der für die Elektroheizung genutzt wird. Ein großer Teil des Stroms in Deutschland wird nach wie vor in Kohle- oder Atomkraftwerken erzeugt. Kohlekraftwerke sind aber nicht sehr effizient. So muss eine große Menge Kohle eingesetzt werden, um den Strom zu gewinnen, ein großer Rest der eigentlich vorhandenen Kohle-Energie bleibt aber ungenutzt. Wegen dieser Verluste bei Stromerzeugung und -transport entstehen höhere Kohlendioxid-Emissionen als bei anderen Energieträgern. Deswegen ist es wichtig, Elektroheizungen nach Möglichkeit mit Ökostrom zu betreiben. Nur so können Emissionen gesenkt werden.

Wer über eine neue Heizung entscheiden muss oder bestehenden Anlagen austauschen will, sollte sich bei Fragen rund um Systeme, Einspar- und Fördermöglichkeiten sowie Energieeffizienz kompetente Unterstützung holen. Anlaufstellen können beispielsweise die Verbraucherzentralen, Energieberater und Fachbetriebe sein. Hilfreich für eine erste Orientierung kann es auch sein, sich im Sanitär Fachhandel online umzusehen: Hier erhalten Sie Infos zu aktuellen Elektroheizungs-Produkten und Trends.





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